Zwei Faschisten in Eppingen geoutet!

Laut linksunten.indymedia.org haben in der Nacht zum Freitag den 21.03 AntifaschistInnen 2 Nazis an ihrem Wohnort Eppingen, gelegen zwischen Heilbronn und Sinsheim, der Nachbarschaft vorgestellt. Dabei handelt es sich um die beiden Faschisten Jerome Kurzawa, führendes Mitglied der Nazi-Skinheadgruppierung „Weiße Rebellion“ und Lars Friederich, Anhänger der „Freien Nationalisten Kraichgau“. Die AktivistInnen informierten die AnwohnerInnen mit aufgehängten Plakaten und in Briefkästen geworfenen Flugblättern über das faschistische Treiben ihrer Nachbarn.

Wir dokumentieren an dieser Stelle die verteilten Outingflugblätter!

Outing Lars Friederich:

Vorsicht! Nazi in der Nachbarschaft!
In der Brettachstraße 23 in 75031 Eppingen-Mühlbach wohnt der Neonazi Lars Friederich. Der am 28.04.1995 in Eppingen geborene Friederich ist aktiv in die Naziszene in der Region Kraichgau eingebunden und fühlt sich den „Freien Nationalisten Kraichgau“ zugehörig.

Die „Freien Nationalisten Kraichgau“ (FN Kraichgau) sind eine aktivistisch orientierte Nazigruppierung die vor allem im Raum Sinsheim aktiv ist. Sie pflegen gute Kontakte zum regionalen NPD-Kreisverband Rhein-Neckar um dessen Vorsitzenden Jan Jaeschke und zu anderen Gruppierungen der Naziszene wie beispielsweise der „Weißen Rebellion“ (WR), einer klassischen Skinheadkameradschaft mit Schwerpunkt im Raum Eppingen und Sinsheim.
In der Vergangenheit machte die Gruppe wenig mit eigenen Inhalten sondern hauptsächlich mit Demo-Tourismus von sich reden. Zudem organisierte sie mehrere Nazikundgebungen in Sinsheim und forderte unter anderem härtere Strafen für „Kinderschänder“.
Immer wieder propagieren sie auch ihren Hass gegen Andersdenkende und MigrantInnen.
Lars Friederich war Teilnehmer bei mehreren Nazidemonstrationen unter anderem bei einer „Mahnwache gegen Kinderschänder“ der „Freien Nationalisten Kraichgau“ am 10.03.2012 in Sinsheim.

Faschisten wie Lars Friederich bilden mit ihrer menschenverachtenden, rassistischen Ideologie die Grundlage für beinahe 200 Nazimorde in Deutschland seit 1990.
Zeigen sie ihrem Nachbarn, dass sie sein faschistisches Treiben nicht tolerieren!

Nazis an die Öffentlichkeit zerren!
Kampf dem Faschismus auf allen Ebenen!

Outing Jerome Kurzawa:

Vorsicht! Nazi in der Nachbarschaft!
In der Sinsheimerstraße 16 in 75031 Eppingen wohnt der Neonazi Jerome Kurzawa. Er ist ein mehrfach verurteilter Naziaktivist und führendes Mitglied der faschistischen Skinheadkameradschaft „Weiße Rebellion“.

Die „Weiße Rebellion“ (WR) die seit Mitte der 2000er Jahre aktiv ist, ist ein konspirativ agierender Zusammenschluss aus „klassischen“ Neonaziskinheads. Die Faschisten, die ihre rassistische Gesinnung schon im Namen tragen, sind in der regionalen Naziszene gut vernetzt, unter anderem mit den „Freien Nationalisten Kraichgau“, und pflegen Kontakte zu subkulturellen Nazigruppierungen und ins Rechtsrock-Business.
In der Vergangenheit traten sie insbesondere durch aggressives Vorgehen gegen Menschen, die nicht in ihr rassistisches und faschistisches Weltbild passen, auf.
Der am 04.01.1982 in Spremberg geborene Jerome Kurzawa betreibt einen Internethandel mit dem Namen „Endless Grafixx“. Dort vertreibt er Autoaufkleber für die Naziszene, unter anderem mit szenetypischen Slogans wie „Todesstrafe für Kinderschänder“.
Doch auch juristisch ist er kein unbeschriebenes Blatt. Im Jahr 2010 war er einer der 18 Beschuldigten in einem Verfahren des Bundeskriminalamts wegen „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ in dem er als Mitbetreiber eines Nazi-Internetradios namens „Widerstand-Radio“ verurteilt wurde. Die Faschisten hatten online den deutschen Faschismus verherrlicht und Juden und Jüdinnen, MigrantInnen und Andersdenkende mit dem Tod bedroht. Die Verteilung der Betreiber des Senders über die ganze BRD zeigt einmal mehr die bundesweite Vernetzung Kurzawas in der deutschen Naziszene. Zudem ist der Eppinger Nazi mehrfach wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt, unter anderem auf Grund eines Überfalls auf zwei vermeintliche Linke am 17.04.2011 nach einem Kneipenbesuch. Die Opfer hatten zuvor an einer Kundgebung gegen die Nazi-Mahnwache am 19.03.2011 teilgenommen. Ergänzt wird Kurzawas Vorstrafenkatalog durch Verurteilungen wegen des „Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ (§86A StGB), wegen Beleidigung und wegen Hausfriedensbruchs.
Er war außerdem Teilnehmer mehrerer Nazidemonstrationen, unter anderem einer „Mahnwache gegen Kinderschänder“ der „Freien Nationalisten Kraichgau“ am 10.03.2012 und am 23.03.2013

Faschisten wie Jerome Kurzawa bilden mit ihrer menschenverachtenden, rassistischen Ideologie die Grundlage für beinahe 200 Nazimorde in Deutschland seit 1990.
Zeigen sie ihrem Nachbarn, dass sie sein faschistisches Treiben nicht tolerieren!

Nazis an die Öffentlichkeit zerren! Kampf dem Faschismus auf allen Ebenen!